Unsere Leistungen

Individuelle Lösungen

Das Wohl und die Gesundheit Ihres Tieres steht im Mittelpunkt. Jeder Behandlungsplan nach den Möglichkeiten sowohl der Schulmedizin als auch der Komplementärmedizin individuell auf die Bedürfnisse Ihres Lieblings abgestimmt.

öffnungszeiten

MO & DO: 10:00 - 14:00
DI, MI & FR: 16:00 - 20:00
SA: 10:00 - 12:00

sowie nach telefonischer Vereinbarung

Leistungen im Überblick

Jedes Tier ist individuell & ebenso sind es Krankheiten

Wir sind Spezialisten in den Bereichen Vorsorge und Beratung hinsichtlich einer gesunden Lebensweise für Kleintiere. Bei der Behandlung von kranken Tieren ist uns ein ganzheitlicher Ansatz wichtig. Eine gesunde Lebensweise, Fachwissen aus dem schulmedizinischen Bereich und der Komplimentärmedizin, soll im bestmöglichen Behandlungsplan für Ihr Tier resultieren.

Vorsorgeuntersuchungen

Durch die steigende Lebensqualität unserer Haustiere wird auch deren Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten deutlich höher.

Ein wichtiger Aspekt in der Pflege Ihres älter werdenden Tieres sind daher klinische Untersuchungen, durch die viele Krankheiten schon im Frühstadium entdeckt werden können. Daraus ergeben sich bessere Möglichkeiten für eine frühzeitige und erfolgreiche Therapie.
Je nach Rasse und Alter werden Vorsorgeuntersuchungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt.

Im Zuge der jährlichen Impfung führen wir eine kurze Untersuchung durch und können in einem Beratungsgespräch den möglichen Bedarf an weiteren Vorsorgetests ermitteln.

Schutzimpfungen

Das Thema Impfung wird immer wieder kontrovers diskutiert und wirft viele Fragen auf:

  • Muss ich meinen Liebling überhaupt impfen lassen?
  • In welchem Alter beginnt man damit?
  • Wann braucht mein Tier eine Auffrischungsimpfung und wie lange ist es dann geschützt?
  • Gegen welche Krankheitserreger wird geimpft?
  • Was sind die häufigsten Nebenwirkungen?
  • Was braucht mein Haustier wenn ich mit ihm mit ins Ausland reise?

Sowohl die Österreichische Tierärztekammer als auch die Veterinärmedizinische Universität haben zum Thema Impfungen Richtlinien erstellt.

In Anlehnung an diese Richtlinien und an Ihr Tier und dessen spezielle Bedürfnisse angepasst erstelle ich ein individuelles Impfschema.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch hier.

Chiropraktik & Akupunktur

Chiropraktik  versteht sich als sinnvolle Erweiterung zur traditionellen Veterinärmedizin. Bei Störungen des Bewegungsapparats kommt es im Lauf der Zeit zu Ausgleichsbewegungen und Schonhaltungen. Bei der Behandlung werden die Wirbelsäule und die Gliedmaßen auf Einschränkungen der Beweglichkeit (Blockaden) untersucht. Ziel der manuellen Therapie ist das Lösen der Blockaden und Wiederherstellen der Beweglichkeit der Gelenke.

Akupunktur ist eine traditionell chinesische Therapieform und versteht sich als Ergänzung zum schulmedizinischen Ansatz. Mittels Nadeln wird der Energiefluß in den Tiefen des Körpers angeregt. Bewährte Anwendungsgebiete sind unter anderem Probleme des Bewegungsapparates, der Haut, des Verdauungstraktes sowie  gynäkologische Erkrankungen.

Entwurmung & Parasitenbehandlung

Wie für Impfungen wird auch die Vorsorge gegen innere Parasiten (z.B. Würmer) und äußere Parasiten (z.B. Flöhe) optimal auf Ihr Tier und dessen Bedürfnisse abgestimmt.

Die beste Prophylaxe hängt natürlich vom Alter des Tieres ab, aber auch von dessen Lebensumständen: eine Katze, die ins Freie kann, oder ein Jagdhund brauchen eine andere Behandlung als Tiere, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden.

Auch wenn Kleinkinder im Haushalt leben empfehlen wir häufigere vorsorgliche Entwurmungen.

Zahnsanierungen

Wir Menschen messen der Zahnhygiene bei unseren Haustieren manchmal eine untergeordnete Bedeutung bei. Doch auch bei unseren Vierbeinern – vor allem bei Hunden und Katzen – sind regelmäßige Gebisskontrollen ratsam und notwendig.

Auch bei Nagetieren wie z. Bsp. Kaninchen und Meerschweinchen sind die Zähne ein außerordentlich wichtiges Hilfsmittel zum Zerkleinern der Nahrung.

Routinebehandlungen wie Zahnsteinentfernung mit einer nachfolgenden, intensiven Politur wie auch die Extraktion von kaputten Zähnen mit einer darauffolgenden Politur der verbleibenden Zähne werden ambulant und unter hygienischen Bedingungen durchgeführt.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr (Klein-)Tier an Zahnschmerzen oder einer ernsthaften Erkrankung der Zähne leidet zögern Sie bitte nicht und bringen Sie Ihr Tier zu einer Untersuchung in unsere Ordination.

 

Weichteilchirurgie

Mithilfe eines modernen Narkosegerätes und modernster Herz-Kreislaufüberwachung operieren wir mit minimalem Risiko.

Operationen wie Entfernungen von Tumoren und Fremdkörpern, Kastrationen sowie chirurgische Wundversorgungen werden ambulant durchgeführt. Wir verwenden dabei eine besonders schonende und gut steuerbare Inhalationsnarkose, welche vor allem für ältere Tiere und Risikopatienten sowie für Kleinnager, Vögel und Reptilien ausgesprochen sicher ist.

Laboranalysen

Laboruntersuchungen werden direkt mit den Laborgeräten in unserer Ordination in Baden vorgenommen. So können Erkrankungen schnell und eindeutig diagnostiziert und es kann schnelle Hilfe für Ihr Tier garantiert werden.

Zu den Laboruntersuchungen in unserer Praxis gehören die Untersuchung von Blut, Harn und Kot sowie diverse Schnelltests. Wir arbeiten darüber hinaus mit zertifizierten Veterinärlabors zusammen.

Des Weiteren untersuchen wir mikroskopisch Harnproben z.B. auf Kristalle sowie Kotproben aller Tiere auf Endoparasiten sowie auch Haut- und Fellproben auf Ektoparasiten.

Röntgen & Ultraschall

Mithilfe von digitalem Röntgen oder Ultraschall erstellen wir Bilder zur besseren Diagnosestellung. Erkrankungen können so schneller erkannt werden.

Ernährungsberatung

Ganz persönlich und auf Ihr Tier zugeschnitten! Wir beraten Sie gerne, wie Sie durch einen individuellen Fütterungsplan ernährungsbedingte Krankheiten vermeiden können.

Nicht nur wir Menschen sollten darauf achten, uns gesund und ausgewogen zu ernähren. Auch bei unseren Haustieren gelingt es uns durch die richtige Ernährung das Wohlbefinden zu fördern und die Gesundheit zu unterstützen.

Mangelerscheinungen und Übergewicht können so der Vergangenheit angehören!

Lassen Sie sich einfach beraten. In unserer Ordination finden Sie ein sehr breites Sortiment an Spezial- und Diätfuttermitteln von Hills ®, Royal Canine ®, Trovet ®, ARAS ®, etc.

 

Verhaltenstherapie für Hunde & Katzen
  • Hunde:

Das Verhalten jedes Hundes wird entscheidend geprägt durch seinen Menschenpartner. Manchmal bringt uns Menschen jedoch das Verhalten unseres Hundes dazu, wütend, traurig oder verzweifelt zu sein. Kein Grund zur Resignation.

Fundiertes Wissen und das Auseinandersetzen mit Ethologie, Genetik, Physiologie und Pharmakologie sowie Hund Tierarzt Verena Senonerdas Wissen um das Lernverhalten des Hundes verleiht uns die Kompetenz, eine Diagnose zu erstellen und eine fachgerechte Therapie anzusetzen. Als Tierärztinnen können wir im Allgemeinen auch schnell ausschließen, ob ein scheinbares Verhaltensproblem eine medizinische Ursache hat.

Egal ob Welpenspielstunde, Einzeltraining oder Verhaltenstherapie. Wir finden gemeinsam den richtigen Weg für Sie und ihren vierbeinigen Freund.

 

  • Katzen:

Häufig reagieren Katzen bei Veränderungen in ihrer Umwelt mit Verhaltensauffälligkeiten. Verhaltenstherapie bei KatzenAuch suboptimale Haltungsbedingungen können Ursache für Problemverhalten sein.

Gerne berate ich Sie zur Eingewöhnung Ihrer Katze in ein neues Zuhause sowie über Möglichkeiten einer friedvollen Vergesellschaftung mehrerer Tiere in einem Haushalt oder bei Unsauberkeitsproblemen.

Hausapotheke

Durch unsere Hausapotheke ist die Arzneimittel-Versorgung Ihres Lieblings gesichert. Außer den notwendigen Medikamenten haben wir auch viele unterstützende Futterzusatzstoffe sowie Hautpflegeprodukte oder Produkte zur Verbesserung des Gelenkstoffwechsel lagernd.

Zusätzlich dazu bieten wir ein sehr breites Sortiment an Spezial und Diätfuttermitteln von Hills ®,Royal Canine ®, Trovet®, ARAS ® uvm. an.

 

Homöopathie

Sowohl als alleinige Therapieform oder in Kombination mit Schulmedizin – unsere Erfahrungswerte mit Homöopathika – sei es nun als Injektionslösung oder als Globuli zur oralen Therapie – sind sehr positiv.

Viele chronische aber auch akute Erkrankungen – bei jungen Tieren aber auch bei älteren, austherapierten Patienten – lassen sich damit sehr gut behandeln.

 

Ein neues Tier kommt ins Haus

Sie planen die Aufnahme eines Haustieres? Wir beraten Sie gerne bevor oder nachdem Sie Zuwachs bekommen haben. Auch bei exotischen Tieren, Reptilien und Amphibien stehen wir Ihnen gerne mit Rat und

Tat zur Seite. Wir unterstützen Sie in Sachen Tierkennzeichnung & amtliche Registrierung von Kleintieren mittels Mikrochip.

Auffälligkeiten

Jede Verhaltensauffälligkeit hat ihre Botschaft und es ist nicht immer einfach diese zu verstehen.  Wichtig ist, organische Erkrankungen als Ursache für Verhaltensänderungenauszuschließen oder falls vorhanden, zu therapieren, bevor man sich Themen wie Verhalten oder Erziehung widmet. Um nur einige Wenige Möglichkeiten zu nennen, die wir bei der Ursachenforschung anbieten: Laboranalysen, Röntgen, parasitologische Untersuchungen, Zahnsanierungen und in weiterer Folge Weichteilchirurgie.

Vorsorge & Schutz

Gesundheit ist nicht jedem Tier vergönnt daher ist eine umfassende Vorsorge besonders wichtig. Wir können diversen Krankheiten durch Schutzimpfungen vorbeugen, ausserdem bieten wir Beratung hinsichtlich einer gesunden Ernährung, was alles in die Hausapotheke soll und was Homöopathie bewirken kann.

Hausbesuche

Sollte Ihnen der Besuch in unserer Ordination nicht möglich sein, kommen wir auch gerne zu Ihnen Nachhause, um Ihr Tier in der gewohnten Umgebung bzw. zur Nachkontrolle direkt und unkompliziert untersuchen und behandeln zu können.

Bitte bedenken Sie dabei aber, daß unseren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten außerhalb der Ordination aufgrund der fehlenden Geräte Grenzen gesetzt sind.

F.A.Q.

Wissen rund ums Tier

`A´ wie Angst beim Tierarzt

Der Besuch beim Tierarzt ist oft ein für Mensch und Tier mit Angst und Sorge behafteter Weg. Akute Erkrankungen des Tieres wie z.B.: Durchfall, Erbrechen, aber auch starke Schmerzen sind einige der häufigsten Gründe warum ein Tier bei uns vorgestellt wird.

Leider können wir unseren tierischen Patienten nicht erklären, dass wir (Tierärzte) ihm mit unserer Untersuchung und Behandlung helfen möchten. Zugegebenermaßen, obwohl wir Menschen wissen das ein Arzt uns im Krankheitsfall hilft, wer geht schon gerne zum Arzt?!

Aus der Sicht Ihres Tieres könnte sich ein Besuch beim Tierarzt folgendermaßen abspielen:

„Mir ist übel und ich habe Bauchschmerzen, mein Herrchen/Frauchen ist heute auch ganz komisch und läuft dauernd hin und her.

Jetzt werde ich auch noch eingepackt und aus dem Haus gebracht, Autofahren mag ich jetzt gerade gar nicht.

Die Strecke kommt mir bekannt vor, da waren wir schon mal, in einem fremden Haus, in einem Raum da roch es nach Angst!

Die Menschen dort haben mich überall angegriffen und von A nach B geschubst, mein Mensch war ganz aufgeregt und hat dauern an mir herumgeklopft und am Ende habe ich dann noch ein unangenehmes Pieksen gefühlt.

Hilfe! Mir geht es nicht gut ich möchte nur noch nach Hause!“

Eines der größten Anliegen in unserer Ordination ist, dass sich Tier und Halter bei uns so wohl wie möglich fühlen.

Dafür brauchen wir aber Ihre Kooperation als Tierhalter.

Um einen Tierarztbesuch möglichst Angst- und Stressfrei zu erleben ist eine gute Vertrauensbasis notwendig.

Diese sollte in Ruhe, am besten außerhalb der Ordinationszeiten und idealerweise vom Welpenalter an aufgebaut werden.

Für nähere Informationen oder zur Terminvereinbarung rufen Sie uns an……

Erfahren Sie mehr darüber unter: Medical Training

Stressfreier Tierarztbesuch für Hunde

Stressfreier Tierarztbesuch für Katzen

 Stressfreier Tierarztbesuch für Kleinnager

  Stressfreier Tierarztbesuch für Reptilien

Seminare/Workshops zu diesen Themen: www.forum-waldegg.at

Unsere Literatur Empfehlung: Medical Training für Hunde von Anna Oblasser und Barbara Glatz

Zahnwechsel beim Hund

Bis zur 3 Lebenswoche sind Hundewelpen zahnlos, dann beginnt der Durchbruch der Milchzähne (28 Stück). Im Alter von 4-6 Monaten fallen die Milchzähne aus und die bleibenden Zähne (42 Stück) brechen in die Mundhöhle durch. Während des Zahnwechsels kann es kurzzeitig zu einem Nebeneinander von Milchzähnen und bleibenden Zähnen kommen. Bleiben die Milchzähne über die normale Zeit hinaus im Kiefer, spricht man von persistierenden Milchzähnen.

Diese müssen entfernt werden denn sie können einen fehlerhaften Durchbruch der bleibenden Zähne verursachen, außerdem sammelt sich zwischen den engen Zahnzwischenräumen leicht Schmutz welcher schmerzhafte Zahnfleischenzündungen verursachen kann.

Zahnpflege: Vorbeugen ist besser als Heilen!

Spielerisch beginnende Zahnpflege im Welpenalter wird von den meisten Hunden als zusätzliche Aufmerksamkeit gerne angenommen, 1x täglich, Zahnpasta mit Hühnchengeschmack die abgeschluckt werden darf erhöht die Motivation. Ergänzungsfuttermittel (z.B Dentastix oder Kaustreifen): durch Kauen findet eine Selbstreinigung des Gebisses statt und in einigen Produkten sind auch zahnsteinhemmende Zusätze enthalten..

Achtung Spiele: Spielzeuge wie Tennisbälle oder Hirschgeweih können zu übermäßigem Abrieb bzw. zu Zahnfrakturen führen.

Häufigste Erkrankung: Parodontitis, beginnt oft schon ab einem Alter von 2 Jahren, im Alter von 5 Jahren haben 80% der Hunde deutliche Anzeichen.

Trichterleid

Jeder hat ab und an harte Zeiten – gerade dann, wenn die Gesundheit mal wieder nicht so will wie wir uns das vorstellen. Auch unseren Tieren geht es manchmal so.

Und wenn es unabdingbar ist, dass unsere Haustiere davon abgehalten werden an die Wunde zu gelangen muß für einige Tage ein Trichter getragen werden.

Unserer Erfahrung nach hat dies für den Tierhalter ungeahnte Folgen: Mitleid, Sorge und meist auch Trauer, dass dieser vermeintliche Störenfried dem Tier um den Hals geschnallt wird. Und es davon abhält, in Ruhe zu fressen, Wasser zu sich zu nehmen, zu spielen, unbehelligt durch Türrahmen zu kommen usw. usf.

In der Regel ist es jedoch so, daß sich die Tiere sehr rasch innerhalb weniger Tage an diesen neuen Störenfried gewöhnen. Immer wieder erleben wir, daß ein besorgter Tierhalter den Trichter entfernt und versichert, er passe genau auf, daß das Tier nicht an die Wunde gelangt. Und nicht nur einmal landet genau dieses beobachtete Tier dann doch innerhalb kürzester Zeit wieder auf meinem Operationstisch, weil eine erneute Narkose sein muß, um die Wunde ein zweites Mal zu schließen.

Von einem ganz besonderen Fall können wir aus eigener Erfahrung berichten: unser Rudelmitglied BRENDA mußte nach einer Operation mit einem Trichter vorlieb nehmen. Bei Brenda wirkte der Trichter als regelrechter Selbstvertrauens-Booster. Sie war durch nichts und niemanden zu stoppen – denn sie hat recht schnell gelernt, daß sie beim Tragen des Trichters eine ganz besondere Rolle in unserem Rudel eingenommen hat.

Verzweifeln Sie also nicht und stehen Sie die notwendige Zeit mit Trichter durch – denn nur so ist gewährleistet, daß die Wunde rasch und erfolgreich abheilen kann.

Nicht jedes Kaninchenniesen muss Schnupfen bedeuten

Vor einiger Zeit hatten wir einen Patienten, bei dem guter Rat teuer war. LIA ist ein niedliches, kleines braunes Kaninchenmädchen, das seit langer Zeit mit hartnäckigen Atemproblemen und Schnupfen kämpfte.
Sie wurde auf Vieles untersucht u.a. auf Schnupfen oder auch auf eine Allergie. Nichts jedoch half.

Kaninchenschnupfen zeigt sich beim Kaninchen durch typische Symptome. Bei erkrankten Tieren sondert die Nase vermehrt Sekret ab. Oftmals hört der Tierbesitzer bei seinem Kaninchen ungewohnte Atemgeräusche durch die erschwerte Nasenatmung oder er bemerkt, dass es durch das Maul atmet.

Schnell kann sich der Kaninchenschnupfen zu einer Lungenentzündung oder aber zu einer Ohrenentzündung entwickeln.

Gott sei Dank haben wir uns die Nase des Kaninchens auch einmal inwendig angesehen. Der kleine Nager hatte viele Haare in der Nase, die wir mittels einer Pinzette entfernen konnte.

 

Tipps für ein entspanntes Silvester

Viele von uns Zweibeinern freuen sich darauf – das alte Jahr wird losgelassen, Pläne für das nächste Jahr werden geschmiedet, Vorsätze werden gemacht.

Was aber ist mit unseren Hunden? Viele genießen den Silvester-Abend ganz und gar nicht sondern leiden. Wir haben Hundetrainer Alexander Minnich dazu befragt.

V.S.: Lieber Alexander! Was tun, wenn sich der Hund fürchtet?

A.M.: Das Um und Auf in diesem Fall ist gleichzeitig auch das Schwerste: Ruhe bewahren. Denn der Hund liest – wie wir ja schon wissen – die Körpersprache und Energie seines Menschen. Man sollte sich dessen bewusst sein und Ruhe ausstrahlen. Es gibt beruhigende Floskeln, die jeder bei seinem Hund des öfteren verwendet. Soetwas wie “Alles ist gut” oder “Ruhig, es ist alles in Ordnung”.

V.S.: Wir sind ja meist versucht, den Hund durch Streicheln und Herzen zu beruhigen.

A.M.: Leider ist gerade das dann das falsche Signal. Es heisst für den Hund nämlich: “Es ist richtig, dass ich Angst habe. Mein Mensch bestätigt dass die Situation beängstigend ist.” Also gilt, dem Hund die Möglichkeit geben, bei dem Menschen Schutz zu suchen, jedoch nicht “Bemuttern”!

V.S.: Ich verwende ja ganz gerne auch z. Bsp. homöopathische Produkte, um den Tieren die Zeit zu erleichtern. Was hältst du davon?

A.M.: Nun ja, bei manchen Hunden schlägt so eine Therapie an, andere reagieren gar nicht darauf. Wichtig ist also, schon früh zu testen, ob Mittel wie Bachblüten z. Bsp. die Rescue-Drops bei der eigenen Fellnase wirken. Dann ist dagegen natürlich nichts zu sagen!

V.S.: Ich weiss ja, du hast eine ganz spezielle Methode zur Beruhigung der Hunde. Verrätst du uns deinen Trick?

A.M.: Trick? Nein, nicht wirklich. Es handelt sich um eine Massagetechnik, die ähnlich wie Akupressur wirkt. Es werden mit dem richtigen Druck die richtigen Punkte massiert. So kann der Hund entspannen und Muskelverkrampfungen lösen sich. Gerne zeige ich deinen Patienten, wie welcher Punkt zu massieren ist und stehe für Terminvereinbarungen zur Verfügung!

V.S.: Danke für das Gespräch!

Wenn auch Sie eine eher ängstliche Fellnase in Ihrer Familie haben – kommen Sie in unserer Ordination vorbei! Wir finden einen Weg, den Silvesterabend angenehmer zu gestalten!

 

Medical Training, für einen stressfreien Arztbesuch

Der tierärztliche Alltag ist oft mit fürs Tier unangenehmen Manipulationen verbunden. Leider ist ein gewisses Maß an Schmerz wie er zum Beispiel durch eine Injektion verursacht wird oft unumgänglich. Kommt dann aber verstärkend noch die Angst vor einem neuen Ort, unbekannten Menschen und Berührungen die ein Tier nicht gewohnt ist dazu, kann aus einem kleinen Piekser ein großes Drama werden.

Dies muss nicht so sein!

Oft ist mit ein wenig Übung und viel Spass-faktor vor allem bei Hunden ein positiver, stressfreier Tierarztbesuch leicht zu erreichen! Ziel des Medical Trainings ist es, die Kooperation des Tieres, auch in unangenehmen Situationen, durch positive Verstärkung anzutrainieren. Vertrauensaufbau und Stressreduktion durch das Kennenlernen unseres Teams und unserer Räumlichkeiten in Phasen wo Ihr Tier gesund ist und keine tierärztliche Behandlung braucht ist von unserer Seite erwünscht und nach Vereinbarung gerne möglich.

Der Aufbau von Übungen die die Manipulation an Ihrem Tier zum Spass-faktor werden lassen und gleichzeitig die Bindung zu Ihnen als Besitzer verstärken, werden erklärt und praktisch geübt. Nicht zuletzt können Sie als Halter auch die Gesundheit ihres Lieblinges verbessern und Erkrankungen vorbeugen. Zähneputzen, Krallenschneiden, Tabletteneingeben, Fiebermessen u.v.m. wird durch ein gut aufgebautes Training zu einer stressfreien Aktion.

Parodontitis (=Zahnerkrankungen)

Parodontitis

Etwa 70-80% aller Hunde und Katzen über 3 Jahre leiden an Zahnerkrankungen. Bei nicht vorhandener Zahnhygiene sammelt sich am Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch ein klebriger Belag, ein Biofilm aus Bakterien, Kohlenhydraten und Glycoproteine (ZahnPlaque) aus dem Speichel und der Nahrung. Ein zunächst nur diesen Bereich des Zahnes betreffender Zahnbelag breitet sich, wenn er nicht fachmännisch entfernt wird, unter dem Zahnfleisch aus.

Die Folge ist eine beginnende Zahnfleischentzündung (Gingivitis) die sich, wenn sie nicht durch professionelle Maulhöhlen- und Zahnhygieneprogramme behandelt wird, zu einer Parodontitis weiterentwickelt. Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates die langfristig zur Lockerung der Zähne bis zur Knochenauflösung und somit zum Zahnverlust führt.

Der Zahnverlust ist nicht das einzige Übel das durch eine solche Entzündung verursacht wird. Eine andauernde Entzündung belastet das Immunsystem und schwächt die eigene Körperabwehr.

Im Anfangsstadium entstehen Zahntaschen, die mit der Zeit immer tiefer werden, diese sind ein optimaler Aufenthalts- und Vermehrungsort für Bakterien, diese gelangen mit dem Blutkreislauf in den ganzen Körper und können bestehende Erkrankungen verschlimmern oder aber auch alleinige Ursache von Organerkrankungen (Leber, Niere, Herz) sein.

Karies:

Die Zahnkaries (von lateinisch caries ‚Morschheit‘, ‚Fäulnis‘) oder kurz Karies ist eine multifaktoriell bedingte destruierende Erkrankung der Zahnhartgewebe (Zahnschmelz und Dentin). Sie entsteht unter Beteiligung von Mikroorganismen und geht von einer durch Säureeinwirkung „entkalkten“ Zahnoberfläche aus.

Karies kommt beim Hund (3%) ungleich seltener vor als beim Menschen (99%). Dies ist einerseits bedingt durch die unterschiedlichen (Fr) essgewohnheiten – Hunde nehmen in der Regel bedeutend weniger Kohlenhydrate zu sich – und andererseits durch die verschiedenen anatomischen Verhältnisse. Hunde haben ein Scherengebiss. Die Zähne greifen in einander und haben wenig Kontaktflächen, wo Futterreste hängen bleiben können.

 

Mit Hunde "Leuchti" ist ist Liebling auch nachts sichtbar

Wir haben etwas gefunden, das Fellnasen genauso verwenden können wie wir Menschen. Es ist für beide nützlich, leicht anwendbar und immer wieder zu gebrauchen.

ORBILOC wurde schon einmal vorgestellt – es ist dies ein “Leuchti”, das nicht nur Ihren Hund in der Nacht sichtbarer macht. Dieses Leuchti können nämlich auch Sie selbst verwenden. Egal ob Sie des Nachts auf unbeleuchteten Wegen nach Hause gehen oder ob Sie sich einfach sicherer fühlen wollen.

Das ORBILOC gibt es in verschiedenen Farben und sollte in jeder Handtasche, in jedem Autohandschuhfach oder in jedem Hunderucksack zu finden sein! Außerdem können Sie die Batterie jederzeit einfach und ohne Probleme selbst austauschen. www.orbiloc.com

Kommen Sie vorbei und sehen sich das ORBILOC einmal aus der Nähe an!

Vier Pfoten gegen Pelz

Haben Sie schon von KIMI gehört? Die VIER PFOTEN #SaveKimi-Kampagne hatte zur Folge, dass es zu mehr als 50.000 neuen Protest-Emails an Burberry in einer Woche kam!

VIER PFOTEN startete eine Anti-Pelz-Kampagne mit dem Titel “Wenn ich groß bin, werde ich ein Pelzkragen” – und ist damit sehr erfolgreich. Der Fuchswelpe Kimi – das Gesicht der Kampagne hat einen eigenen Facebook- und Instagram-Account. Und hat damit nach einer Woche über 11.500 Facebook-Fans. Worum geht es?

Die Geschichte handelt von einem kleinen Fuchs, der in einer finnischen Pelzfarm lebt. Er erzählt täglich auf sehr anrührende und kindliche Weise von seinem Leben und dem seiner Freunde.

Was ist daran so außergewöhnlich? Dass dahinter ein Countdown steckt. Nämlich der, dass KIMI nur noch 14 Tage bleiben. Nämlich 14 Tage bis zur sogenannten “Pelzernte” – nämlich bis zu dem Tag, an dem die Tiere getötet werden.

Sogar viele Prominente, vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, schicken Unterstützungs-Postings und -Mails. z. Bsp. Fifi Pissecker, Nelly Baumann (Ehefrau und Managerin von
Starfotograf Manfred Baumann), Katerina Jacob, Diana
Eichhorn oder auch Ex-Mister Tim Wielandt.

Wenn auch Sie sich für die Tiere und gegen die “Pelzfarmen” entscheiden wollen – hier finden Sie weitere Informationen:

#SaveKimi: “Wenn ich groß bin” (Langversion):
http://www.youtube.com/watch?v=p7BCN_SBpOw&feature=youtu.be
#SaveKimi: “Wenn ich groß bin” (Kurz-Clip)
http://www.youtube.com/watch?v=-8eV6jRjADo&feature=youtu.be

#SaveKimi
pelz-frei.org
Facebook.com/BeFurFree
instagram.com/savekimi

Fütterungsbedingte Erkrankung bei Hunden

Adipositas gilt bereits als häufigste fütterungsbedingte Erkrankung bei Hunden und Katzen. Wussten Sie das? Die Auswirkungen sind wie bei uns Menschen fatal. Aber dies ist kein Thema unserer Zeit, auch wenn wir das manchmal glauben wollen.

Bereits in den 70er Jahren publizierten Spezialisten, dass etwa 30% der Hunde in Nord- und Westdeutschland übermäßigen Fettansatz aufwiesen.

 

Es gibt einige Hunderassen, die lt. Studien sehr oft an Übergewicht leiden – allerdings ist es so, dass diese Hunderassen über den Beobachtungszeitraum sehr populär waren. Labrador, Golden Retriever, Beagle, Spaniel, Basset, Boxer, Rottweiler und einige Terrier-Rassen sind die “genetisch bedingte” Risikogruppe. Wie vielen von uns bekannt erhöht die Kastration das Risiko, dass das geliebte Haustier da und dort ein wenig Fett anlegt. Die Kastration führt zu einer Reduktion der spontanen Bewegungsaktivität – dies führt dazu, dass das “normale” Futter oft einfach zu nährstoffreich bzw. zu hoch dosiert ist. In manchen Fällen kann es nötig sein, die Energiezufuhr um bis zu 30% zu senken.

Wir müssen Ihnen jedoch einmal ganz klar gratulieren! Wozu werden Sie sich jetzt fragen. In älteren Studien aus den 1970er Jahren wurde ein höherer Anteil an fettleibigen Hunden unter jenen gefunden, die mit hausgemachten Futter (heute b.a.r.f. genannt) gefüttert wurden als unter jenen, die Fertigfutter erhielten. In aktuellen Erhebungen konnte jedoch keine Verbindung zwischen dem Futtermitteltyp (Feuchtfutter, Trockenfutter, hausgemachte Rationen oder b.a.r.f.) und dem Auftreten von Adipositas gefunden werden. Heisst das doch, dass sich heutzutage viele der Hundehalter sehr gut informieren, wie Sie Ihren tierischen Lebenspartner verwöhnen und ernähren.

Sollten Sie dennoch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Sie und Ihren tierischen Freund!

Flöhe bei (jungen) Welpen & Kätzchen

Mit April des Jahres betreten naturgemäss Insekten die Bühne, die Katzen- sowie auch Hundehalter fürchten: die Rede ist von FLÖHEN.

Flöhe gehören zur Klasse der Insekten. Sie besitzen anstelle von Flügeln Sprungbeine. Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Blut, das mittels stechend-saugender Mundwerkzeuge aufgenommen wird. Es gibt über 2.500 Floharten.

Wann ist die Gefahr durch Flöhe am größten?
In der Natur spielt sich die Flohsaison zwischen Ende April und Ende November ab. Allerdings sind Flöhe durch unsere beheizten und mit Teppichen ausgelegten Wohnungen zu einem Ganzjahresproblem geworden. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Tier das ganze Jahr hindurch kontinuierlich behandeln.

Was ist so gefährlich an Flöhen?
Flöhe beeinträchtigen Ihren Hund oder Ihre Katze sehr: Sie plagen Ihr Tier nicht nur durch den ständigen Juckreiz, sondern können auch Krankheiten übertragen.
Beobachten Sie Ihren Hund oder Ihre Katze daher ganz genau. Ständiges Kratzen, sich belecken und Unruhe sind ein erstes Alarmsignal. Suchen Sie bei einem Verdacht umgehend den Tierarzt auf!

Flöhe können folgende Krankheiten / Parasiten auslösen oder übertragen:
• Flohallergie-Dermatitis (FAD):
Bei jedem Flohstich wird eine kleine Menge Flohspeichel in die Haut injiziert, der bei Ihrem Hund / Ihrer Katze eine allergische Reaktion auslösen kann. Die Flohstichallergie geht mit Rötungen, Haarausfall, Krustenbildung und heftigem Juckreiz einher. Bakterielle Infektionen können darüber hinaus eitrige Hautveränderungen verursachen. Am häufigsten betroffen sind Hals, Rücken, Schwanzwurzel und Bauch.
• Bandwürmer (Dipylidium caninum):
Die Bandwurmeier werden von den Flohlarven bei der Nahrungsaufnahme aufgenommen. Aus diesen Eiern entwickeln sich in der Larve und später im Floh infektiöse Bandwurmstadien. Wird nun ein infizierter Floh verschluckt, setzt sich im Darm des Tieres ein Bandwurm fest.
• Blutarmut (Anämie):
Hiervon können besonders Welpen und junge Kätzchen betroffen sein. Weibliche Flöhe nehmen das 15-fache ihres Körpergewichts pro Tag an Blut auf. 220 Flöhe konsumieren so etwa 10 % des Blutes eines 0,5 kg schweren Jungtieres.